Brot tröstet mich

ÄhreIch liebe es wenn der Sommerwind durch die noch grünen Ähren streicht. Du auch? Dann denke ich darüber nach, wie alles doch zusammenhängt. Obwohl alles anders kam als geplant: Eigentlich  sollte das Korn zu Brot vermahlen werden. Doch dann fällt es in die Erde und geht kaputt, treibt Wurzeln und wächst über eine lange Zeit hinweg zu einer neuen Ähre. Ein bisserl später wird es dann  doch Brot. Der Bauer, der Müller und der Bäcker leben davon.
BrotlaibDie Familien essen das Brot, haben Gemeinschaft und werden stark. Menschen teilen das Brot in der Kirche untereinander und teilen Brot für die Welt. Obwohl es überall geteilt wird, scheint es, uns alle satt zu machen, euch Menschen und auch meine Mäusefamilie!
Ist es dann nicht ein Widerspruch, wenn in 5. Mose 8,3 steht: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht?
Der Wind streicht liebevoll über die Ähren und es ist mir, als würde Gott selbst über die Ähren streichen und zu mir sagen: Du kannst Dich auf mein Wort verlassen - egal was passiert - denn in 1. Mose 8,22 steht: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Wort und Brot tut mir so gut!
Euer Willi