Aus dem Gemeindebrief vom September - November 2026

Bericht aus dem Kirchenvorstand

Beschlossen wurde die Restaurierung des Gemäldes „Die Geißelung Christi“ – im Zuge des Einbaus der neuen Technik in der Kirche soll es wieder an seinen angestammten Platz gelangen. Vielen Dank an einen großzügigen Spender, der einen großen Teil der Kosten übernommen hat.
Für die Küche im Gemeindehaus, die häufig auch als Gruppenraum genutzt wird, stiften eine Künstlerin und mehrere Gemeindeglieder das Gemälde „Vor der Ernte“.
Schwerpunkt der Sitzung im Juni war ein Gespräch mit den beiden Mitgliedern der Landessynode aus dem Dekanat Schwabach, Ingrid Ittner-Wolkersdorfer und Pfarrerin Cornelia Meinhard, zu den anstehenden Strukturreformen in der Landeskirche. Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gaben ihren Sorgen und Bedenken Ausdruck, dass durch die geplanten Veränderungen Ehrenamtliche verloren gehen, die Bindung zu den Menschen an der Basis schwindet und der Verwaltungs-Apparat nur zusätzlich aufgebläht wird.
Die beiden Synodalen teilen die Gedanken des Kirchenvorstandes und sehen es als ihre Aufgabe an, diese Stimmen und Stimmungen von der Basis in die Diskussion der Synode einzubringen. Ihnen ist es wichtig, in die Entscheidungsprozesse die Perspektive der Kirchengemeinden vor Ort einfließen zu lassen.
Pfarrer Ertel dankte den beiden für ihre Zeit und ihr Engagement für die Arbeit der Kirchengemeinden.
Die Verwirklichung der neuen Ton- und Bildtechnik in der Willibaldkirche ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Bei einem Ortstermin haben sich alle beteiligten Firmen, Stellen und Behörden ausgetauscht und aufeinander abgestimmt. Voraussichtlich im September könnte der Einbau erfolgen. Die dafür benötigten Spenden fließen bereits regelmäßig, jedoch noch nicht in ausreichender Höhe.
Der Konfirmationstermin unserer Gemeinde wurde einheitlich auf den Sonntag zwischen Himmelfahrt und Pfingsten (Sonntag Exaudi) festgelegt. Somit besteht für die Familien der kommenden Konfi-Jahrgänge Planungsgewissheit.
Bürgermeister Helmut Bauz und Ingenieur Dieter Braun waren in der letzten Sitzung zu Gast und stellten die Planungen für die Umgestaltung des Untermainbacher Wegs und der Parkplätze an der Aussegnungshalle vor. Bei diesem Projekt tun sich politische Gemeinde und Kirchengemeinde zusammen und planen, im Rahmen der Dorferneuerung die Parkplätze so zu gestalten, dass künftig kein Wasser mehr an das Gebäude läuft und gleichzeitig durch Entsiegelung und Begrünung ein Beitrag für Nachhaltigkeit und Klimaschutz geleistet wird.
Auf dem Friedhof werden neue Trauerinseln mit Urnengemeinschaftsgräbern aufgestellt. Die Anschaffungskosten sind jedoch zuletzt enorm gestiegen. Deshalb wird die Gebühr für ein Urnengemeinschaftsgrab in einer Trauerinsel ab 1.9.26 für eine Laufzeit von 10 Jahren 1.700 betragen. Sowohl die Grabstätte als auch der Stein sind€ dabei bereits inbegriffen.
Das Gemeindefest war aufgrund des Wetters und des Ausfalls des Kindergartens nicht so gut besucht, wie sonst. Dennoch war es eine gelungene Veranstaltung und der Kirchenvorstand dankte Lothar Budde und dem Festausschuss für die sehr gute Organisation.

Lothar Budde

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